Reise im August

|  1. Tag, Samstag, 25.08.2001
Bustransfer zum Flughafen Frankfurt (Abflug um 14.00 Uhr) Linienflug mit Icelandair nach Keflavik (Ankunft um 15.35 Uhr). Auf dem Weg zum Hotel besichtigen wir zuerst das Geothermalgebiet von Krysuvik, ehe wir uns im 40°C heißen, schwefelhaltigen blauen Wasser der "Blauen Lagune" entspannen. Anschließend fahren wir zu unserer Unterkunft. (Übernachtung im Flughotel in Keflavik)

|  2. Tag,. Sonntag, 26.08.2001    (Golden-Circle-Tour/242 km)
Wir fahren zunächst nach Nesjavellir, dem Geothermalgebiet am Fuß des 803 m hohen Vulkans Hengill, von dem Reykjavik sein Warmwasser bezieht. Von dort geht es weiter nach Þingvellir, der historischen Versammlungsstätte, wo uns in Form der "Almannagja" und dem Wasserfall Öxarafoss die Trennungslinie der Kontinentalplatten Amerika und Eurasien vor Augen geführt wird. Anschließend besuchen wir das wegen seiner heißen Springquellen bekannte Geysirgebiet "Haukadalur". Der große Geysir hat zwar seine Tätigkeit eingestellt, dafür schießt aber der Geysir "Strokkur" (Butterfaß) alle 5-10 Minuten eine bis zu 20 Meter hohe Dampf- und Wasserfontäne in die klare Luft. Nur wenige Kilometer weiter donnern die Wassermassen der Hvita über vier Katarakte in den Hvita-Canyon und bilden so den Gullfoss, der wegen der sich im Wasser spiegelnden Regenbögen "Goldener Fall" heißt. (Übernachtung im Farmhotel Brattholt am Gullfoss)

|  3. Tag, Montag, 27.08.2001    (Brattholt - Hveravellir - Varmahlid/251km)
Auf dem Weg ins Hochland passieren wir nochmals den Wasserfall Gullfoss. Ab hier ist die Piste für normale Autos nur mit bei guten Wetterbedingungen passierbar und die Hochlandroute "Kjölur" beginnt. Zwischen den beiden Gletschern Langjökull und Hofsjökull fahren wir nach Norden Bei guter Witterung lohnt auch ein Abstecher nach Osten zu den Kerlingarfjöll, einem bunten Geothermalgebiet inmitten mächtiger Berge und ewigem Eis. Am späten Nachmittag ist Hveravellir erreicht, .eine Oase in der Wüste mit heißen Quellen und einem Pool, der zum Bade einlädt. Die Straße wird besser, denn wir fahren nun durch ein Gebiet mit einigen künstlich angelegten Stauseen. Schließlich erreichen wir die Ringstraße und fahren auf ihr weiter nach Osten zum Torfgehöft Glaumbær. Noch bis vor 60 Jahren lebten hier unter widrigen Umständen Bauern. Von dort sind es nur wenige Kilometer zu unserem Quartier. (Übernachtung in Varmahlid)

|  4. Tag,. Dienstag, 28.08.2001    (Varmahlid - Vidimyri - Akureyri - Godafoss - Myvatn/247km)
Erstes Tagesziel ist die Torfkirche Vidimyri. In Akureyri, der "Hauptstadt des Nordens" haben wir Gelegenheit zu einem kurzen Stadtbummel. Direkt an der Ringstraße liegt der hufeisenförmige Wasserfall Godafoss. Donnernd rauschen riesige Wassermassen 11 Meter in die Tiefe. Schließlich erreichen wir den Myvatn-See mit seinen Pseudokratern und den Myriaden von (nicht stechenden) Mücken, die dem See ihren Namen (Mückensee) gegeben haben. Wir besuchen die Solfataren in Namaskard und das vulkanisch aktivste Gebiet in Island, die Krafla mit ihrem einzigartigen geothermalen Kraftwerk und dem Vulkan Leirhnjukur sowie dem Kratersee Viti (Hölle). Auf dem Weg zum Quartier schauen wir in die mit über 50°C heißem Wasser gefüllte Lavahöhle Grjotagata. (Übernachtung im Hotel Sel in Skutustadir)

|  5. Tag, Mittwoch, 29.08.2001    (Myvatn - Dettifoss - Myvatn/174km)
Am Morgen fahren wir auf der Ringstraße nach Osten. Nach Überquerung des Gletscherflusses "Jökulsa a Fjöllum" biegen wir nach links in eine Schotterpiste ab, die uns zum Hafragilsfoss (27m) und zum Dettifoss, Europas mächtigstem Wasserfall führt, dessen Wassrmassen (bis 500 Kubikmeter pro Sekunde!) donnernd 45m in die Tiefe rauschen. Dann geht es auf dem gleichen Weg zurück zum Myvatn. Wir erleben hier eine unglaubliche Vielfalt an Naturwundern: Lavafelder und -formationen, wie die "Dimmuborgir" (Dunkle Burgen), die skurrilen Felsformationen im See beim Höfdi-Park und die Pseudokrater bei Skutustadir. (Übernachtung wie am Vortag)

|  6. Tag,. Donnerstag,30.08.2001    (Myvatn - Sprengisandur - Hrauneyar/279km)
Wir fahren zunächst zurück auf der Ringstraße bis zum Godafoss. Dort nehmen wir Kurs auf die Hochlandroute Sprengisandur, Erst beim Aldeyarfoss, der sich malerisch zwischen unzähligen mächtigen Basaltsäulen in die Tiefe stürzt, beginnt die Hochlandpiste. Weiter geht es durch die unwirtlichen und unfruchtbaren Sand- Kies- und Lavawüsten zwischen den Gletschern Vatnajökull und Hofsjölull in den Süden in Richtung Hekla. Auf halber Strecke sind bei der Hütte Nyidalur am Fuß des Tungnafellsjökull zwei tiefe Furten zu durchqueren. Mit dem Erreichen des Sees Þorisvatn ist diese Hochlanddurchquerung geschafft. (Übernachtung in der einfachen Hochlandunterkunft Hrauneyar)

|  7. Tag, Freitag, 31.08.2001    (Hrauneyar - Landmannalaugar - Farm Hvoll/172km)
Zunächst fahren wir im Bereich einiger Stauseen wieder ins Hochland. Den ersten Stopp legen wir am Kratersee "Ljotipollur" ein der mit seinen leuchtend roten Kraterwänden seinen Namen "Hässlicher Tümpel" zu Unrecht trägt. Wir sind jetzt unterwegs nach "Landmannalaugar", den warmen Quellen der "Leute vom Land". Die Attraktion des Gebietes wird schon auf den ersten Blick verständlich: Liparitberge in allen Farbschattierungen von gelb über rot bis braun, dazwischen von Moosen und Flechten überwachsene Lavablöcke und Ströme von tiefschwarzem Obsidian, dazu weiße Gletscherkuppen und saftiges Grün...und mittendrin: dampfende Quellen: Eine Traumlandschaft!!! Wir können uns hier in bis zu 45°C heißem Wasser aalen, oder / und uns bei einer Wanderung auf den Blahnukur (943m) einen Überblick über das Gebiet verschaffen. Nach der Durchquerung mehrerer Furten stoßen wir schließlich wieder auf die Ringstraße. Bevor wir am Abend unser Quartier erreichen, machen wir noch einige km vor Kirkjubæjarklaustur einen kurzen Abstecher zur Schlucht Fjadrargljufur, die am Beginn der Hochlandpiste zur Laki-Kraterreihe liegt. (Übernachtung in der neuen Jugendherberge Hvoll)

|  8. Tag, Samstag, 01.09.2001    ( Skaftafell-Nationalpark - Jökulsarlon/264km)
Zunächst besuchen wir die kleine Torfkirche von Nupsstadur am Fuße des gewaltigen ehemaligen Meereskliffs Lomagnupur (767m). Kurz darauf ist der "Skeidara-Sandur" erreicht. Im Herbst 1996 geriet dieses Gebiet am Skaftafell-Nationalpark in die Schlagzeilen der Weltpresse, als einer der vielen Vulkane unter dem gewaltigen Eispanzer des Vatnajökull ausbrach und mehrere Kubikkilometer Eis zum Schmelzen brachte. Diese unvorstellbar großen Wassermassen bahnten sich im November 1996 ihren Weg unter dem Eis, rissen auf dem Weg zur Küste Teile der Ringstraße mit sich und unterbrachen so die einzige Straßenverbindung zum Südosten der Insel. Auf der längst wiederhergestellten Ringstraße über den riesigen "Skeidara-Sandur" passieren wir den Nationalpark Skaftafell. Die Fahrt geht weiter, immer begleitet von Ausblicken auf die schier unendlichen Eismassen des Vatnajökull. Am Jökulsarlon reicht eine Gletscherzunge fast bis ans Meer. In der Gletscherlagune treiben Eisberge, dazwischen schwimmen und tauchen gelegentlich Seehunde. Bei einer Bootsfahrt auf der Lagune kann man die schwimmenden Eisriesen aus nächster Nähe betrachten. Nach diesem einzigartigen Naturschauspiel, das sicher einen der Höhepunkte unserer Islandreise darstellt, machen wir uns auf die Rückfahrt. Kurz vor Erreichen des Nationalparkes "Skaftafell" können wir bei einem kurzen Abstecher versuchen, den Eisrücken des "Svinafellsjökull" für einige vorsichtige Schritte zu betreten. Skaftafell, zwischen zwei Gletscherzungen des Vatnajökull gelegen, lädt zu kleinen und großen Wanderungen ein. Auf keinen Fall versäumen sollte man den kleinen "Svartifoss" (schwarzer Fall), der zwischen schwarzen Basaltsäulen malerisch über eine Felskante ins Tal stürzt. Belohnt wird man bei den meist bergauf führenden Wanderungen durch überwältigende Ausblicke. (Übernachtung wie am Vortag)

|  9. Tag, Sonntag, 02.09.2001    (Hvoll - Südküste - Reykjavik)
Auf unserem Weg zurück nach Westen unternehmen wir beim oft sturm- und regengepeitschten Fischerort Vik einen kleinen Strandspaziergang. Zwölf Kilometer weiter erreichen wir auf einer holprigen Stichstraße mit dem "Kap Dyrholaey" den südlichsten Punkt Islands. Dieser 120 Meter hohe Fels weist ein Brandungsloch auf, das so groß ist, dass es mit Booten durchfahren werden kann. Bekannt ist das Kap auch wegen seines Vogelreichtums. 4 km abseits der Ringstraße haben wir am Myrdalsjökull die Möglichkeit, unseren Fuß auf eine Gletscherzunge des "Solheimajökull" zu setzen. Eine Fahrtunterbrechung lohnt auf alle Fälle Skogar mit seinem liebevoll ausgestatteten Heimatmuseum und dem Skogarfoss, der äußerst fotogen 25 m breit und 60 m tief ins Tal stürzt. Ohne Probleme kann man sich dem Wasserfall bis auf wenige Schritte nähern. Zum nächsten Halt lädt der Seljalandsfoss ein, ein ebenfalls 60 Meter hoher Wasserfall etwas abseits der Ringstraße. Wer den feuchten und meist rutschigen Weg hinter den Wasserfall nicht scheut, kann durch den Wasserschleier ins Tal schauen. Auf der Weiterfahrt legen wir noch eine Pause in "Hveragerdi" ein. Geprägt ist dieser Ort durch die zahlreichen Gewächshäuser. Angebaut werden hier Blumen und Gemüse, aber auch Bananen und andere tropische Früchte. Einige dieser durch die hier überreichlich vorhandene Erdwärme kostenlos beheizten Treibhäuser können besichtigt werden. Wir machen hier noch einen Halt und schlürfen unter Palmen gemütlich einen Kaffee. So gestärkt machen wir uns auf die letzte Tagesetappe, die uns über die Hochebene Hellisheidi nach Reykjavik führt. (Übernachtung in Reykjavik.)

|  10. Tag, Montag, 03.09.2001    (Reykjavik - Frankfurt - Unterland)
Um 5 Uhr Transfer zum Flughafen in Keflavik (Abflug um 7.25 Uhr), Linienflug mit Icelandair zum Flughafen Frankfurt (Ankunft um 12.50 Uhr).

Reise im Oktober

|  1. Tag, Sonntag, 28.10.
Linienflug mit Icelandair nach Keflavik (Ankunft um 16.35 Uhr). Auf dem Weg zum Hotel entspannen wir uns im 40°C heißen, schwefelhaltigen blauen Wasser der "Blauen Lagune". Anschließend fahren wir zu unserer Unterkunft, dem Hotel "Esja" in Reykjavik.

|  2. Tag, Montag, 29.10.
Wir besichtigen zuerst einige Fischtrocknungsanlagen bei Hafnarfjördur. Das Geothermalgebiet von Krysuvik ist unser nächstes Ziel. Auf dem Weg dorthin passieren wir den See Kleifarvatn, dessen Wasserstand seit dem Erdbeben vom 17. Juni 2000 immer weiter sinkt. Auch in Krysuvik selbst haben die geothermalen Aktivitäten seither spürbar zugenommen. Dann geht es entlang der Küste nach Westen. Wir überqueren die Ölfusa bei dem Fischerort Eyrarbakki und erreichen bald Selfoss. Die Besiedlung neben der Ringstraße wird nun dichter und man kann deutlich mehr intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen erkennen. Auf der Weiterfahrt taucht bald zur Linken die Hekla auf, die zuletzt im Januar 2000 ausbrach. Eine Fahrtunterbrechung lohnt auf alle Fälle Skogar mit seinem liebevoll ausgestatteten Heimatmuseum und dem Skogarfoss, der äußerst fotogen 25 m breit und 60 m tief ins Tal stürzt. Ohne Probleme kann man sich dem Wasserfall bis auf wenige Schritte nähern. 4 km abseits der Ringstraße haben wir am Myrdalsjökull die Möglichkeit, unseren Fuß auf eine Gletscherzunge des "Solheimajökull" zu setzen. Auf einer holprigen Stichstraße fahren wir zum "Kap Dyrholaey" den südlichsten Punkt Islands. Dieser 120 Meter hohe Fels weist ein Brandungsloch auf, das so groß ist, dass es mit Booten durchfahren werden kann. Bekannt ist das Kap auch wegen seines Vogelreichtums. Zwölf Kilometer weiter erreichen wir den oft sturm- und regengepeitschten Fischerort Vik mit seinem schwarzen Sandstrand und den Felsnadeln Reynisdrangar draußen im Meer. Auf unserem Weg zurück nach Westen halten wir noch beim Seljalandsfoss, einem ebenfalls 60 Meter hohen Wasserfall etwas abseits der Ringstraße. Wer den feuchten und meist rutschigen Weg hinter den Wasserfall nicht scheut, kann durch den Wasserschleier ins Tal schauen. Auf der Weiterfahrt legen wir noch eine letzte Pause in "Hveragerdi" ein. Geprägt ist dieser Ort durch die zahlreichen Gewächshäuser. Angebaut werden hier Blumen und Gemüse, aber auch Bananen und andere tropische Früchte. Einige dieser durch die hier überreichlich vorhandene Erdwärme kostenlos beheizten Treibhäuser können besichtigt werden. Wir machen hier noch einen Halt und schlürfen unter Palmen einen Kaffee. So gestärkt machen wir uns auf die letzte Tagesetappe, die uns über die Hochebene Hellisheidi nach Reykjavik führt.

|  3. Tag, Dienstag, 30.10.
Wir fahren zunächst nach Nesjavellir, dem Geothermalgebiet am Fuß des 803 m hohen Vulkans Hengill, von dem Reykjavik sein Warmwasser bezieht. Dann geht es weiter entlang des Þingvallavatn in Richtung Selfoss, ehe wir nach links in die Straße Nr. 35 einbiegen. Wir fahren zunächst zum 3900 Jahre alten Explosionskrater Kerid. Er gilt wegen seines tiefblauen Wassers und des Kontrasts zur rötlichen Lava als einer der schönsten Krater Islands. Anschließend besuchen wir das wegen seiner heißen Springquellen bekannte Geysirgebiet "Haukadalur". Der große Geysir hat zwar seit dem Erdbeben vom 17.06.2000 seine Tätigkeit sporadisch wieder aufgenommen, aber der Geysir " Strokkur" (Butterfass) schießt verlässlich alle 5-10 Minuten eine bis zu 20 Meter hohe Dampf- und Wasserfontäne in die klare Luft. Nur wenige Kilometer weiter donnern die Wassermassen der Hvita über vier Katarakte in den Hvita-Canyon und bilden so den Gullfoss, der wegen der sich im Wasser spiegelnden Regenbögen "Goldener Fall" heißt. Auf der Weiterfahrt zum nächsten Tagesziel, dem kleinen aber sehr schönen Wasserfall "Hjalparfoss" grüßt auf der rechten Seite die "Hekla", der wohl bekannteste isländische Vulkan. Von dem Aussichtspunkt "Gaukshöfdi" haben wir einen besonders schönen Blick über das Tal der Þorsa hinüber zur Hekla. Die alten Isländer vermuteten hier den Eingang zur Hölle. Die nach mittelalterlichem Vorbild rekonstruierte Wikingerfarm "Þodveldisbaerinn" lädt zum Besuch ein. Sie wurde anlässlich der 1100- Jahrfeier der Besiedlung Islands im Jahr 1974 ausschließlich mit traditionellen Werkzeugen errichtet. Etwa 6 km davon entfernt können wir die Grundmauern des historischen Vorbildes, den Wikingerhof Stöng besichtigen, der 1104 bei einem verheerenden Ausbruch der Hekla verschüttet und im Jahre 1939 ausgegraben wurde. Ein kleiner Fußmarsch von 15 Minuten bringt uns flussaufwärts zu den Gjainfossen, einem kleinen Talkessel, in den sich gleich mehrere Wasserfälle malerisch ergießen. Vorbei an mehreren Wasserkraftwerken, die den Lauf der Þorsa säumen, geht es zunächst ein Stück ins Landesinnere, ehe wir auf der Straße Nr.26 das Hochland verlassen und bei Hella die Ringstraße erreichen.

|  4. Tag, Mittwoch, 31.10.
Wir verlassen Reykjavik auf der Ringstraße 1 in Richtung Norden. Kurz vor dem neuen Tunnel verlassen wir die Ringstraße und fahren weiter am Walfjord entlang. Wir biegen nach rechts auf die Straße 48 ab, die uns weiter nach Þingvellir bringt, der historischen Versammlungsstätte, wo uns in Form der "Alamannagja" und dem Wasserfall Öxarafoss die Trennungslinie der Kontinentalplatten Amerika und Eurasien vor Augen geführt wird. Auf der einsamen Straße "Uxahryggjavegur" fahren wir ein Stück ins Landesinnere. Rechts grüßt der Schildvulkan "Skjaldbreidur" mit seiner von allen Seiten perfekten Form. Wo sich die Straße in die Hochlandroute "Kaldidalur" verwandelt, müssen wir leider links abbiegen und das Hochland wieder verlassen. Unser nächstes Ziel ist die mit einer Schüttung von 180 Litern pro Sekunde mächtigste Heißwasserquelle Europas "Deildartunguhver". In Reykholt besichtigen wir kurz den geothermal erwärmten Badeplatz des Gesetzessprechers und Sagaautors Snorri Sturluson aus dem 13. Jahrhundert. Die Hraunfossar stürzen in zahlreichen Kaskaden auf einer Länge von fast einem Kilometer in den Gletscherfluss "Hvita". 200 Meter weiter flussaufwärts ist die Hvita am Barnafoss in eine enge Schlucht gezwängt. Bei der vor allem im Sommer sehr belebten Ferienhauskolonie Husafell passieren wir sogar Birkenwälder. Auf dem Rückweg nach Reykjavik umfahren wir Borgarnes und erreichen bei Ferstikla wieder das Walfjord. Bei der früheren Walfangstation halten wir noch kurz an, ehe es zurück nach zur Unterkunft geht.

|  5. Tag, Donnerstag, 01.11.
Rückflug nach Deutschland (Abflug um 7.25 Uhr, Ankunft in Frankfurt um 12 Uhr)